Aufruf zur Einreichung von Beiträgen: Das Trilemma der Digitalpolitik
Die digitale Organisationsidentität spielt eine zunehmend zentrale Rolle für eine Vielzahl politischer Ziele – von der Modernisierung öffentlicher Dienste über die Ermöglichung sicherer Finanzinnovationen bis hin zur Stärkung des digitalen Handels und grenzüberschreitender Aktivitäten. Sie spielt zudem eine Schlüsselrolle beim Risikomanagement, das Risiken wie Betrug, Cyberkriminalität und Identitätsmissbrauch abdeckt, während sie gleichzeitig den Datenschutz, die Privatsphäre und neue Anwendungsfälle wie agentische KI und verifizierbaren Datenaustausch unterstützt. Gleichzeitig stehen politische Entscheidungsträger und Marktteilnehmer vor einer zentralen Überprüfung: Wie lassen sich digitale Identitätssysteme gestalten, die globale Interoperabilität mit vielfältigen politischen Prioritäten und Innovationszielen in Einklang bringen?
Um diese Fragen anzugehen, lädt die GLEIF Experten aus den Bereichen digitale öffentliche Politik, Wirtschaft, Recht und Technologie ein, Vorschläge einzureichen, die zur zukünftigen Gestaltung von Ökosystemen für digitale Organisationsidentitäten beitragen.
Call for Papers: „Abstimmung politischer Ziele für eine internationale Infrastruktur für digitale Organisationsidentität – gibt es ein digitales Politik-Trilemma?“
Dieser Aufruf zur Einreichung von Beiträgen lädt Wissenschaftler, politische Entscheidungsträger und Praktiker aus den Bereichen digitale öffentliche Politik, Wirtschaft, Recht und Technologie ein, Vorschläge für Beiträge einzureichen, die politische Entscheidungsträger, Behörden der Regulierung und digitale Agenturen darüber informieren, wie Standards, Technologien und Governance für digitale Organisationsidentitäten und damit verbundene nachgelagerte Märkte in Finanzsystemen, Anwendungsfällen des öffentlichen Sektors und der breiteren digitalen Wirtschaft gestaltet werden können.
GLEIF ist besonders an interdisziplinären Beiträgen interessiert, die folgende Bereiche miteinander verbinden:
- Politik und Regulierung
- Wirtschaft und Marktgestaltung
- Technologie und Datenstandards
Die Einreichungen sollten praktische, evidenzbasierte Erkenntnisse liefern, die zur Entwicklung effizienter, vertrauenswürdiger und global interoperabler Identitätsökosysteme beitragen können.
Was die Teilnehmer erwarten können
- Aktiver Beitrag zu einem zentralen globalen Thema: die Gestaltung der Zukunft der digitalen Identitätsinfrastruktur für Organisationen
- Gelegenheit, mit politischen Entscheidungsträgern, Wissenschaftlern und Praktikern aus aller Welt, die sich mit digitalen Identitäten befassen, in Kontakt zu treten, um Ideen einzubringen und die Debatte über die Ausrichtung politischer Ziele mitzugestalten
- Anerkennung durch Auszeichnungen und Begutachtung durch ein internationales Expertengremium; die Autoren des „besten Beitrags“ erhalten einen Gesamtpreis von 5.000 EUR; die beiden Zweitplatzierten erhalten jeweils einen Preis von 2.500 EUR
Internationale Experten werden die Einreichungen begutachten
Die Jury für die Bewertung der Vorschläge und Beiträge besteht aus Professor Greg Taylor (Oxford), Dr. David Porteous (Integral Governance Solutions), Professor Alexandre de Cornière (Toulouse School of Economics), Professor James Lei (The Hong Kong University of Science and Technology (HKUST)), Professor Sean Ennis (University of East Anglia), Benedicte Nolens (BIS Innovation Hub, Hongkong), Sophia Hasnain (CEO Linked Things), Goran Vranic (Weltbank) und Pavle Avarmovic (Financial Innovation for Impact und Cambridge Centre for Alternative Finance)
Reichen Sie Ihren Vorschlag ein
Sie können Ihren Vorschlag per E-Mail an callforpapers@gleif.org einreichen. Die Einreichungsfrist für Vorschläge endet am 21. Juni 2026.
Die vollständige Ausschreibung und das Einreichungsformular finden Sie hier:
